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4. April 2006
Sport, Immunsystem und Darmflora
Sportliche Aktivität und körperliche Fitness sind wohltuend und stärken die körpereigenen Abwehrkräfte, vorausgesetzt es handelt sich um leichten Ausdauersport im Freizeitbereich. Wird das Trainingspensum und die Intensität des Trainings jedoch erheblich gesteigert, werden Stressreaktionen hervorgerufen, die mit akuten Entzündungen oder traumatischen Ereignissen vergleichbar sind. Diese Gefahr droht nicht nur Leistungssportlern, sondern auch Freizeitsportlern, die nach längerer Pause, z.B. nach der Winterszeit, wieder in ihr Trainingsprogramm einsteigen wollen. Sehr leicht kommt aus dann aus falschem Ehrgeiz oder gut gemeinter Überaktivität zu intensiven körperlichen Belastungen. Diese können dann zu einer geschwächten Immunabwehr und in deren Folge zu wiederkehrenden Erkältungskrankheiten wie Grippe, Husten, Halsschmerzen, Fieber und zu gastrointestinalen Beschwerden (z.B. Diarrhoe) führen. Solche „Übertrainingszustände“ können nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand mit folgenden immunologischen Veränderungen einhergehen:

Erhöhung der Anzahl an Phagozyten (Fresszellen)
Verringerung der Anzahl an körpereigenen, schützenden Eiweißantikörpern (sekretorisches Immunglobulin A) in Speichel und Serum (dabei werden zur Immunabwehr über 60% der täglich produzierten Immunglobuline in den Gastrointestinaltrakt sezerniert)
Verminderung der Anzahl und Aktivität natürlicher Killerzellen

Auch die Erhöhung der Stresshormone (z.B. Cortisol und Adrenalin) durch die erhöhte körperliche Aktivität kann zur Verminderung der immunologischen Aktivität beitragen.



Haben Sportler eine veränderte Darmflora?

Die Darmflora von Sportlern unterscheidet sich nachweislich von der Flora von Menschen, die weniger körperlich aktiv sind. Bei Ausdauer- und Leistungssportlern sind zwei wichtige Vertreter der Säuerungsflora, Bifidobakterien und Enterokokken, oft vermindert. Durch Verzehr von Pro- und Präbiotika können diese Defizite weitestgehend ausgeglichen werden.

Warum proBiotik® sport?
Probiotika üben einen günstigen Einfluss auf die Produktion der Abwehrzellen, ihre funktionellen Fähigkeiten und die Freisetzung wichtiger Immunglobuline, sowie natürlicher Killerzellen aus. Das neu entwickelte proBiotik® sport ist speziell auf die individuellen körperlichen Bedürfnisse von Sportlern abgestimmt.
proBiotik® sport enthält 6 probiotische Stämme mit spezifischen immunologischen Eigenschaften: Bifidobacterium bifidum, Bifidobacterium lactis, Lactobacillus casei, Lactobacillus salivarius, Lactococcus lactis, Enterococcus faecium.

All diese Stämme sind Bestandteil der natürlichen Darmflora und sind gegen Magen- und Gallensäuren resistent. Sie wurden besonders im Hinblick auf ihre Fähigkeiten zur Stärkung der Immunantwort, der Verbesserung des Schutzes vor Infekten und der Beschleunigung der Genesung nach Durchfallerkrankungen ausgewählt.
Im Darm verbessern sie unter anderem durch eine Steigerung der Kolonisationsresistenz und Adhäsionsfähigkeit die Abwehr pathogener Keime. Einige Bakterienstämme zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, bakterizid wirkende Substanzen auszuscheiden, die pathogene Keime abtöten können. Durch Stimulierung der sekretorischen IgA-Produktion, erhöhte Killer-Zellen-Aktivität und gesteigerte Phagozytose werden Erreger effektiv abgewiesen, zerstört und eliminiert.
Durch die begleitende Einnahme von proBiotik® sport kann daher bei Ausdauer- und Freizeitsportlern das Infektionsrisiko nach Trainingseinheiten positiv beeinflusst werden.




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